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  • Giant Trance X1 – Lass es Federn!

    Geschrieben von Wolfgang | 15. April 2008

    Giant setzt 2008 verstärkt auf All Mountain. Mit den Trance X1 stampfen die Taiwanesen ein Allroundfully, welches auf den bereits bekannten Maestro Federungssystem aufbaut aus den Boden. Wir haben das Bike für euch genauer unter die Lupe genommen.

    Keine Grenzen, keine Limits” frönt es von Giants Homepage wenn es um ihre aktuelle All Mountain Linie Trance X geht. Nun gut, etwas voll nehmen die Jungs von Giant ihren Mund schon, denn mit gut 13cm Federweg gibt es auf grob steinigen Trails jede Menge Limits. Aber mal ehrlich, 130mm Federweg haben heute schon fast alle Tourenfullys! Wo wir dann auch schon beim Thema währen: Der Unterschied zwischen einen klassischen Tourenfully und den mysteriösen “All Mountain-” Bike.

    All Mountain Fullys sind Tourenräder welche bergauf durch Plattformdämpfer oder aufwendige Anlenkungen ruhig gehalten werden, um dann bergab so richtig die Sau heraus zu lassen. Natürlich sind Geometrie und Bremsen der härteren Gangart angepasst. Ein All Mountain Bike ist sozusagen der Alleskönner unter den Fullys. Wer genau so ein Rad sucht hat es mit der Giant Trance X Serie gefunden!

    Kernstück des Trance X ist der “Maestro” Hinterbau welchen Giant schon vor Jahren entwickelt und bis zur Serienreife gebracht hat. Im Grunde genommen ist ein klassisches VPP (Virtual Pivot Point) System, welches durch die ausgeklügelten 4 Drehpunkte über zwei Anlenkpunkte einen virtuellen Schwingendrehpunkt erzeugt. Kling kompliziert, ist es auch! In der Praxis ruft die Lage des virtuellen Schwingendrehpunktes nach dem Prinzip des Kräftegleichgewichtes eine zur Pedalkraft genau entgegengesetzte Kraft hervor, welche ein Wippen (Bobbing) des Hinterbaues unterbindet. Das sperren des Hinterbaues über den Dämpfer ist somit unnötig. Ein solches System gibt es übrigens auch bei Santa Cruz und Lapierre um nur zwei zu nennen. Die größten Vorteile eines VPP Systems: Kein Kraftverlust, sehr lineare Federkennlinie und wenig bis kein Bremseinfluss.

    Rahmentechnisch geht Giant bei ihrer Trance X Serie voll mit der Zeit. Hydroforming (bei Giant “FluidForm” genannt) heißt das Zauberwort. Bei diesen Verfahren werden Alumiumrohre in eine Form gelegt, an beiden Rohrenden verschlossen und mit Öl aufgepumpt bis das Aluminiumrohr genau in der Form anliegt. Der Vorteil ist einerseits eine bessere Steifigkeit der Rohre und andererseits eine absolut unverwechselbare Optik.

    Giant bietet die Trance X Serie in vier verschiedenen Ausstattungsvarianten an. 1.499,- Euro muss man für das Einsteigermodell Trance X3 berappen, 3.399,- sind dann für das Topmodell Trance X0 fällig. Allesamt bedienen sich den selben Rahmen und unterscheiden sich nur durch ihrer Ausstattung. Hier sollte also für jeden Geldbeutel was dabei sein.

    Testbericht:

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    Fazit Testfahrer:

    Felix:
    “Das Giant Trance X1 ist ein ausgezeichnetes Allroundfully mit Spaßgarantie! Der Hinterbau arbeitet sehr unauffällig aber dennoch effektiv. Für Tourenfahrer welche bergab kein halten kennen, ist das Giant erste Wahl! “

    Rene:
    “Ja! Mehr davon!! Das Giant macht im Gelände richtig Spaß. Mit diesen Bike bekommt man sofort Lust aufs heizen. Der Hinterbau arbeitet derart gut, das im harten Gelände die ansonst ausgezeichnete Fox Gabel an ihre Grenzen stößt!”

    Facts:

    Größen: S, M, L, XL

    Gewicht: 12.48kg
    Preis: 2.299,-

    www.giant-bicycles.com